Der Krieg in der Ukraine und die Auswirkungen auf unsere Lieferfähigkeit

Am 21.02.2022 hat der russische Präsident Putin einen Krieg gegen die Ukraine gestartet und damit in dramatischer Weise die Souveränität der Ukraine und das Völkerrecht verletzt.

Wir verurteilen den Ein-marsch der russischen Armee in die Ukraine auf das Schärfste. Wir sind solidarisch mit den Menschen in der Ukraine, die unter dem Konflikt leiden und deren Leben jetzt bedroht ist. Wir rufen die Europäische Union dazu auf, auch weiterhin Geflüchtete aus der Ukraine aufzunehmen und ihnen unbürokratische Hilfe zur Verfügung zu stellen. Dies muss für alle Geflüchteten aus dem Kriegsgebiet gelten, unabhängig von der Nationalität. Wir sind darüber hinaus solidarisch mit den Menschen, die in Russland für Frieden demonstrieren und dafür verhaftet werden.

Wir fordern die russische Regierung auf, unverzüglich alle Angriffe einzustellen, sich aus der Ukraine zurückzuziehen und deren territoriale Integrität wiederherzustellen. Russland provoziert mit der Eröffnung dieses Angriffskrieges sehenden Auges eine weitere Eskalation militärischer Gewalt, die jederzeit völlig außer Kontrolle geraten kann.

Wir streiten gemeinsam für ein Europa des Vertrauens in gegenseitiger Abrüstung, in Entspannung und Verständigung. Wir brauchen dringend eine europäische Friedensordnung, in der Grenzen nicht gewaltsam verschoben werden und die Sicherheit von allen geachtet wird.

Wir sind besorgt, dass die russische Eskalation zu einer Gewaltspirale führen kann. Deswegen appellieren wir an alle, besonnen vorzugehen und zuerst auf Verständigung zu setzen.

Dieser Angriffskrieg hat viele Auswirkungen auf die wirtschaftlichen Verflechtungen.

In vielen Bereichen sind die Lieferketten bereits gerissen oder es besteht die Gefahr, dass dies passieren kann.

Wir sind selbstverständlich in ständigem Kontakt mit unseren Lieferpartnern und können zum heutigen Zeitpunkt bestätigen:

  • Wir haben keine Fertigungsstandorte in Osteuropa
  • Zum heutigen Zeitpunkt ist die Beschaffung von Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen zeitkritisch, aber beherrschbar
  • Eventuell werden nicht alle Wunschtermine unserer Kunden realisierbar sein
  • Der Weltmarktanteil von russischem Aluminium liegt bei ca. 7%; der Anteil in Deutschland liegt bei ca. 26%
  • Die von uns standardmäßig sehr hohen Qualitäten sind hiervon in den allermeisten Fällen nicht betroffen.
  • Die Börsennotierungen an der LME steigen ständig – weitere Preissteigerungen sind zu erwarten
  • Nach jetzigem Kenntnisstand sind keine Rohstoffe – oder Komponenten davon – von Sanktionen betroffen; dies gilt besonders für das verwendete Aluminium

Wir werden auch in der Zukunft alles unternehmen, damit wir für Sie lieferfähig bleiben.

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